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Ernährung für kräftige, gesunde Haare

Gesunde kräftige Haare

Gesundes, volles Haar ist nicht nur ein Resultat intensiver Pflege und guter Gene. Gerade die Ernährung spielt eine wichtige Rolle in der Haargesundheit und wird dennoch oft vernachlässigt. Doch was muss man essen für kräftige Nägel und gesundes Haar und lässt sich sogar Haarausfall damit bekämpfen?Haarwurzeln brauchen Nahrung

Nägel und Haare sind vollständige Bestandteile unseres Körpers und auch wenn viele Menschen ihre Haare als „totes Material“ bezeichnen, wächst es stetig und dieser Wachstumsprozess beeinflusst entscheidend, wie das Haar aussieht. Nicht umsonst sieht man bei Menschen mit Darmerkrankungen oder Essstörungen vermehrt dünnes, kraftloses Haar oder sogar diffusen Haarausfall. Um das Haar glänzend und gesund zu halten und Haarausfall vorzubeugen oder ihn gar zu vermindern, sind bestimmte Mineralien und Spurenelemente besonders wichtig. Die Zellen der Haarwurzeln teilen sich nämlich besonders schnell und benötigen daher eine gute Portion Nährstoffe um die Leistung aufrechtzuerhalten. Durch die Nahrung gelangen diese über das Blut zu den Haarwurzeln – werden also nicht genügend Nährstoffe zugeführt, zeigt das Haar schnell Mangelerscheinungen.

Haarausfall richtig bekämpfen

Auch Haarausfall kann mit der richtigen Ernährung bekämpft werden. Zuerst sollte aber immer ermittelt werden, ob der Haarausfall nicht krankheitsbedingte Ursachen hat. In vielen Fällen aber ist die Ernährung eine Ursache von Haarausfall. Die Zufuhr der richtigen Vitamine wie Vitamin A, Biotin oder B-Vitamin ist ein erster Schritt in Richtung volles Haar. Oft ist der Mangel an Nährstoffen aber nur eine indirekte Ursache. Bei einigen Menschen kann der Haarausfall auf ein Problem mit dem Verdauungstrakt hinweisen. So wird die Nahrung nicht richtig aufgenommen und führt so, trotz gesunder Ernährung, zum Haarausfall. Probiotika können helfen, die Darmflora wieder zu sanieren und tragen so indirekt zur Beseitigung des Haarausfalls bei.

Fettreiche Ernährung vermeiden

Schon lange wird vermutet, dass bei Herren ein erhöhter Testosteron-Spiegel zu vermehrter Glatzenbildung führt. Um den Testosteron-Spiegel positiv zu beeinflussen, schlagen Wissenschaftler eine möglichst fettarme Ernährung vor. Je verbreiteter ein hoher Fett und Fleisch-Konsum in einer Gesellschaft, desto mehr Männer mit Haarausfall und Glatzenbildung können beobachtet werden. Eine langsame Umstellung auf fettarmes Geflügel oder Fisch kann den Haarausfall spürbar eindämmen.

Mit Ernährung die Schilddrüsenfunktion verbessern

Auch Vitamin A und Jod können den Haarausfall positiv beeinflussen. Die Schilddrüse ist bei einigen Menschen der Grund für den vermehrten Ausfall des Haares. Außer der Abklärung beim Hausarzt kann man aber auch mit der Ernährung seine Schilddrüsenfunktion verbessern. Achten Sie auf Gemüse und Lebensmittel mit viel Vitamin A. Besonders gelbe und orangefarbene Gemüse- und Obstsorten wie Karotten enthalten besonders viel davon, auch Leber ist ein guter Vitamin A Lieferant. Verzichten sollte man dagegen auf die künstliche Einnahme von Vitamin A; eine Überdosierung kann den Haarausfall sogar beschleunigen. Auch Jod sollte nur über die Nahrung aufgenommen werden, anders als bei Nahrungsergänzung ist dann eine Überdosierung nicht möglich. Besonders viel Jod ist in Spinat, Brokkoli oder Schellfisch enthalten.

Kieselerde für volles Haar

Silizium, welches in Kieselerde enthalten ist, hat in Studien erstaunliche Ergebnisse bei Menschen mit dünnem Haar geliefert. Das Haar der Probanden wurde nicht nur dicker, die Anzahl der ausgefallenen Haare reduzierte sich außerdem deutlich. Das Silizium hilft der Haarwurzel bestimmte Prozesse zu beschleunigen und Verbindungen besser zu nutzen – es gilt daher als eine Substanz mit Helferfunktion. Heutzutage werden allerdings nur noch wenig Lebensmittel gegessen, die natürliches Silizium enthalten, wie zum Beispiel Hirse oder Hafer. Experten raten bei starkem Haarausfall zu sogenannten 6-Monats-Kuren, in denen Silizium entweder über Kieselerde oder die Nahrung ausreichend eingenommen wird.

Biotin – Das Schönheitsvitamin

Vitamin H ist schon lange als das Beauty-Vitamin bekannt. Durch Biotin ziehen sich die Schuppen am Haarschaft eng zusammen und bilden so starkes, widerstandsfähiges Haar. Wer besonders unter Spliss leidet, könnte mit einem Biotin-Mangel zu kämpfen haben. Biotin ist besonders in Hefe, Leber, Eigelb und Milch enthalten; Lebensmittel, die viele Menschen nicht in großen Mengen verzehren. Auch Nüsse sind gute Vitamin H Lieferanten. Biotin sorgt nicht nur für kräftige Haare, sondern auch für gesunde Haut und starke Nägel.

Panthothensäure und Vitamin B

Vitamine des B-Komplexes verhelfen Haaren und Haut zu Kraft, und helfen die Talgproduktion zu regulieren. Außerdem aktivieren und verbessern sie bestimmte Stoffwechselvorgänge innerhalb der Haarwurzel. Vitamin B3, auch Niacin genannt, ist besonders in Rinder- und Schweineleber, Fisch und Milchprodukten zu finden. Panthothensäure ist Vitamin B5 und verantwortlich für viele Wachstumsprozesse im Körper. Es findet sich, wie alle B-Vitamine in Leber und Muskelfleisch, aber auch Brokkoli und Getreide. Pyridoxin, Vitamin B6, welches ebenfalls das Haarwachstum unterstützt und außerdem Entzündungsprozessen vorbeugt, findet man reichlich in Avocados, Milchprodukten und Getreide.

Metallische Helfer für die Haare

Eisen, Zink und Kupfer gehören zu den wichtigsten Schönheits-Spurenelementen. Eisen ist für den Transport des Sauerstoffes im Blut verantwortlich und hilft, die Haarzellen mit Energie zu versorgen. Ein Mangel kommt heutzutage besonders oft bei Frauen vor, da sie zu wenig Eisen-Lieferanten wie rotes Fleisch oder Fisch zu sich nehmen und dazu durch die Monatsblutungen oder Schwangerschaft einen teilweise erhöhten Eisenbedarf haben. Wer sich eisenreich ernähren möchte, der sollte zusätzlich auf seine Vitamin C Zufuhr achten. Es stärkt nicht nur die Zellen des Haarschaftes, sondern verbessert auch die Eisenresorption und den Transport des Spurenelements und ist damit gleich zweifach wirksam. Zitrusfrüchte und Kohl sind wertvolle Vitamin C Lieferanten.

Kupfer und Zink

Wer unter zu dünnen Haaren leidet, der sollte womöglich vermehrt Lebensmittel zu sich nehmen, die Kupfer enthalten. Das Spurenelement ist für eine starke Haarstruktur verantwortlich. Es ist vornehmlich in Getreide und Hülsenfrüchten enthalten. Zink besitzt eine stark entzündungshemmende Wirkung und wird wegen dieser Eigenschaft auch gerne in der Kosmetik eingesetzt. Viel Zink kann man mit rotem Fleisch, Milchprodukten oder Fisch zu sich nehmen.

Keratin

Flüssiges Keratin wird von vielen Kosmetik-Firmen in Shampoos und Pflegeprodukten zugesetzt, da unsere Haare aus genau aus diesem Stoff bestehen. Keratin sind Faserproteine, die den Haaren ihre Struktur geben. Sie umspinnen den Haarkern und sind von einer schützenden Schuppenschicht umgeben. Keratin besteht aus Proteinen, man sollte daher generell auf eine ausreichende Eiweißzufuhr in der Ernährung achten. Gute Eíweiß-Lieferanten sind Fleisch, Fisch, aber es ist auch pflanzlich in Kartoffeln, Soja und Getreide zu finden.

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